Archiv für den Monat Dezember 2014

Lesenswerte Artikel über Tablets im Unterricht

  • Tablets statt Bücher – Die Schule von Morgen? Ein Interview mit einem Lehrer und seine Erfahrungen im speziellen mit dem iPad: „Der entscheidende Vorteil ist, dass sich die Schüler schnell Wissen selber beschaffen können.“
  • Tablets in Schools: What Could Go Wrong? Verschiedene Argumente im Bezug auf das Verhältnis von Kosten und Nutzen. In einem Kommentar zum Artikel steht treffend: „There is no reason not to experiment, but my gut feeling is that, if you can’t teach a kid using a book, they won’t learn it with an app. And if the kid is not doing his homework now, he won’t suddenly do so because he has a tablet.“
  • Der Neue im Klassenzimmer Der Artikel beleuchtet neben Nach- auch verschiedene Vorteile: z.B. „Es zeigte sich, dass die Tablet-Schüler vor allem bei der Internetrecherche und der Vorbereitung von Präsentationen im Vorteil waren, weil sie beides verstärkt trainierten. Zudem tauschten diese Schüler mehr Informationen mit Lehrern und Mitschülern über das Netz aus.“
  • Die vielen Schüler des Steve Jobs Ein Artikel über „Steve-Jobs-Schulen“ in den Niederlanden – immer mehr Schulen arbeiten nach dem iPad-Ansatz. „Im Schulalltag sieht das so aus: Kieft stellt die Aufgaben für jeden Schüler individuell zusammen und schickt ihnen dann einen Link. Mit diesem gehen die Schüler dann in das passende Atelier (Raum), wo ihr Workshop (Unterricht) stattfindet, in welchem ein Coach (Lehrer) die Aufgaben erklärt. Außerhalb der Workshops arbeiten die Kinder selbständig und in Stille unter der Aufsicht von Unterrichtsassistenten im iPad-Atelier.“
  • Tablet und iPad im Unterricht Hier versucht man v.a. die Vorteile für den Lehrer und seinen Unterricht herauszuschälen. Verschiedene Argumentationshilfen werden geboten, um vielleicht seine eigene Schule für den Einsatz zu begeistern. „Gerade die Verbindung von Texten und erklärenden medialen Inhalten beflügelt den Wissensdurst. Selbstbestimmtes Lernen, an die eigenen Fähigkeiten angepasste Darstellungen durch verschiedene Apps und Zugang zum Internet ermöglichen es individuell arbeitenden Schülerinnen und Schülern, sich frei zu entfalten und das bestmögliche Lernresultat zu erzielen.“
  • Schule 3.0 – Tablet-PC verdrängt Tafel und Heft In Bayern werden an verschiedenen Schulen iPads eingesetzt. Die Erfahrungen sind schlichtweg gut, doch hängt viel vom Lehrer ab. „Das entscheidende Kriterium für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht sind aber schlicht die Lehrer. Sie müssen mit den neuen und sich ständig erweiternden Möglichkeiten der Technik umgehen können.“

Tablets im Unterricht

In diesem Blog rede ich vor allem über Tablets (und auch Smartphones) und ihre Verwendung im Unterricht. An vielen Schulen laufen sicherlich Projekte über den Einsatz von Tablets und wie sie papierbasierte Lernmaterialen ablösen bis hin zum kompletten E-Learning-Einsatz – so auch an meiner.

Folgende Themen diskutiere ich:

  • Artikel über den Einsatz von Tablets im Unterricht
  • Software für Tablets
  • Ausgewählte Software näher ausprobiert
  • Unterrichtsplanung
  • Papierloser Unterricht, wie ich ihn mir vorstelle
  • Schlussfolgerungen.

Wird die Zukunft so aussehen?

Triangular Tablet

Oder werden wir am Schluss erkennen, dass das gute alte Textbuch dem Tablet überlegen ist? Ich würde gerne bei mir im Unterricht verschiedenes mit Tablets testen, aber als individueller Effort wird es schwierig: verfügt jeder Schüler über ein Tablet? Wenn es sein eigenes, darf ich ihn „zwingen“, bestimmte Applikation zu installieren? etc.

Beitragsbild von telecomlead.com

Wir beginnen nun an unserer Schule erstmalig Lehrmaterialien als PDF zur Verfügung zu stellen. Ein gedrucktes Buch dient noch als Zusammenfassung. Werden die SuS nun die PDFs alle ausdrucken und markieren, wie sie es bis anhin getan haben? Dies werde ich sicher beobachten…

Vermehrt setzen wir nun auch selbstgemachte Filme im Sinne von Educasting ein. Was ist der Effekt? Man hat auf jeden Fall den Lärmpegel im Klassenzimmer im Griff, da alle mit Kopfhörern den Filmen lauschen. Es ist aber schwierig, den SuS beizubringen, dass Filme anschauen alleine noch keinen grossen Lerneffekt bewirkt. Parallel dazu Übungen zu lösen oder das Gesehene selbst zu implementieren, verhilft zu grösseren Lernerfolgen. Verschiedene Schüler berichten mir, dass sie schon bis anhin, v.a. auf Youtube, Filme zum Lernen brauchen. Das mondäne Lesen ist nicht mehr so interessant…

Wozu braucht es den Lehrer dann noch? Reduziert er sich er sich so mehr zum Coach? Braucht es das Schulzimmer noch? Genügt es vielleicht, dass man sich einmal pro Woche trifft, um das Gelernte zu besprechen, Probleme zu lösen und die nächsten Aufgaben zu erklären? Die Filme könnten die SuS ja auch zu Hause schauen…