Bildungssystem Schweiz

Ein nächster Versuch, das Bildungssystem der Schweiz zusammenzufassen. V.a. im Hinblick auf die anstehende Modulprüfung in ein paar Wochen. Vieles ist aus den zwei prüfungsrelevanten Büchern entnommen „Unterrichten an Berufsfachschulen“ (Claudio Caduff et. al.) und „Berufsbildung in der Schweiz“ (Emil Wettstein u.a.).

Das Schweizerische Bildungssystem

Das schweizerische Bildungswesen zeichnet sich aus durch:

  • eine hohe Durchlässigkeit: Es gibt verschiedene Wege, in eine Ausbildung oder Schule ein- oder überzutreten oder eine Ausbildung nachzuholen,
  • einen offenen Zugang zu den verschiedenen Bildungsangeboten: Wer über die notwendigen Qualifikationen verfügt, kann grundsätzlich die Ausbildung seiner Wahl absolvieren, bei den Hochschulen kann auch der Ausbildungsort frei gewählt werden. Eine gewisse Einschränkung besteht im Bereich der Berufsbildung aufgrund des Lehrstellenangebotes. An einigen universitären Hochschulen gilt ein Numerus clausus für einzelne Fächer.

Quelle: Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Das heisst, über verschiedene Wege und Umwege, sind Abschlüsse auf der Sek II- und Tertiärstufe erreichbar.

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Zuständigkeitsbereiche

Die Bildung ist föderalistisch organisiert. Der Bund, die Kantone und Gemeinden teilen sich verschiedene Aufgaben. Interessant für den Lehrplan 21 und Harmos ist besonders, dass die Organisation der obligatorischen Schule bei den Kantonen und Gemeinden liegt. D.h. mit Kinder von einem Kanton in einen anderen zu ziehen, kann manchmal mühsame Konsequenzen haben, da die Systeme nicht kompatibel sind.

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Die Regierung und ihre Departemente

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Das SBFI gehört zum Departement für Wirtschafts, Bildung und Forschung (WBF).

sbfi

Im SBFI befinden sich die Ämter, welche für uns relevant sind:

  • Berufliche Grundbildung und Maturitäten
  • Höhere Berufsbildung
  • Hochschulen

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Als Beispiel die Organisation des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes Zürich. Wie oben erwähnt, verfügt jeder Kanton über sein eigenes Amt und Organisation.

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Abschlüsse auf Ebene Sekundarstufe II

  • EFZ (3-4 Jahre)
    • Zugang zu Berufsprüfungen, Höheren Fachprüfungen, Höheren Fachschulen und mit Berufsmatura zu Fachhochschulen.
  • EBA (2 Jahre)
    • Für praktisch begabte Jugendliche gedacht
    • Einstieg ins Erwerbsleben
    • Übertritt in eine drei- oder vierjährigen Grundbildung.
  • Berufsmaturität
    • Berufliche Grundbildung mit erweiterter Allgemeinbildung
    • Doppelte Qualifikation: Sie haben einen Beruf und können sich auf dem Arbeitsmarkt präsentieren.
    • Berechtigt zur Zulassung zur ersten Studienstufe (Bachelor) der Fachhochschulen.
  • Fachmaturität
    • Zugang im gewählten Studiengebiet den Zugang zu einer Schweizer Fachhochschule
    • Fachmaturität im Profil ihrer Wahl. Direkter Zugang zu den Studien innerhalb des Berufsfeldes.
  • Gymnasiale Maturität
    • Zugang Hochschulen
    • Mit Berufspraktika auch Besuch beruflicher Schulen möglich

Berufs- und höhere Fachprüfungen

  • Berufs- und höhere Fachprüfung ausschliesslich Prüfung geregelt
  • Zulassungsbedingung: meist ein bestimmtes EFZ und immer eine bestimmte Dauer von Berufserfahrung
  • Interessierte regeln Prüfungsvorbereitung selbst
  • Ausser beim modularen System: erfolgreiche Besuche bestimmter Kurse oder gleichwertige Abschlüsse als Zulassungsbedingung
  • Eidgenössischer Fachausweis nach bestandener Berufsprüfung („Bergführer mit eidge-nössichem Fachausweis“)
  • Eidgenössisches Diplom nach bestandener höherer Fachprüfung („Diplomierter Meis-terlandwirt“)
  • Titel sind geschützt, Name der Träger veröffentlicht, SBFI führt Register

Höhere Fachschulen

  • Junger Schultyp der höheren Berufsbildung
  • Brückenfunktion zwischen Theorie und Praxis
  • Meist 3‘600 Lernstunden, bauen auf EFZ auf
  • Vollzeitstudium oder berufsbegleitend
  • CH: 33 RLPs mit insgesamt 52 Fachrichtungen
  • HF-Abschlüsse in letzten Jahren stark zugenommen
  • Rahmenlehrpläne HF, Seite 73
  • Fachschule monetär höher bewertet als Fachhochschulen, trotzdem Fachschule „Mau-erblümchen“ weil kein international anerkannter Abschluss (Diplom anstatt Bachelor, Master), Forderung nach international kompatibler Titel
  • Finanzierung: HF-Studierende zahlen deutlich mehr als Studierende der Fachhochschule
  • Klare Abgrenzung der Titel: z.B. dipl. Pflegefachfrau HF bzw. Bachelor of Science in Pflege FH)

Fachhochschulen

  • 1995: aus höheren Fachschulen hervorgegangen
  • Berufsmaturität, allenfalls Eignungsprüfung
  • V.a. berufliche Grundbildung, aber auch gymnasiale Maturität mit fachbezogenen Be-triebspraktikum
  • CH: 7 öffentliche, 2 private FHs
  • Bachelor, Master: gleichwertig, aber andersartig
  • Stärker berufspraktisch, weniger grundlagenorientiert

Berufsbildung an den Hochschulen

  • Meist: Bildungsmassnahmen im Rahmen der Sek II
  • Aber: Viele Berufsbildungen erst nach Sek II (postsekundäre Ausbildung, Rahmen der Tertiärstufe A oder B)
  • Berufsqualifizierende Ausbildungen, zu deren Zulassungskriterien die Hochschulreife gehört und die eine erste Berufsqualifikation zum Ziel haben
  • Umfassen mehrere Stufen, Berufsqualifizierung baut auf Studium der wissenschaftlichen Disziplin auf

Einige Typen

  • Fachspezifische Ausbildung an Universität (Rechtsanwalt, Pfarrerin, etc.)
  • Nicht unbedingt fachspezifische Ausbildung an Uni (wissenschaftliche Bibliothekarin, wissenschaftl. Journalist, etc.)
  • Beginn einer fachspezifischen Ausbildung an Uni und nach Abschluss fortgesetzt (Arzt, Mittelschullehrer, etc.)
  • Berufe, die mit abgeschlossener universitärer Bildung erlernt werden (HR-Managerin, Controller, etc.)
  • Aufbauend auf einem Mittelschulbesuch, an Fachhochschule studiert (Dolmetscher, Fachjournalist, etc.)
  • Studiengänge von pädagogischen Hochschulen: Lehrpersonen der Primarschulen, Sek I und Sek II

Pädagogische Hochschulen

  • Eigene Gruppe in Bildungssystematik
  • Pädagogische Hochschulen und weitere Institution der Lehrerbildung
  • Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB IFFP IUFFP)
  • Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen (EHSM)

Berufsbildung

  • Berufsbildung auf Sekundärstufe II und Tertiärstufe angesiedelt
  • Hohe Durchlässigkeit
  • Über 200 Lernberufe
  • CH: eine der tiefsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa (direkter Bezug zur Arbeitswelt)
  • Anschluss an Bildungsangebote der berufsbildenden Tertiärstufe (Tertiär B, A – Uni, ETH, Fachhochschulen)
  • BM direkter Zugang zu Fachhochschulen (Ausnahme pädagogische)

Zusammenarbeit zwischen Staat und OdA

In der beruflichen Bildung spielen die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) eine gewichtige Rolle. Meist Berufsverbände arbeiten eng mit dem Staat (Bund und Kanton) zusammen, um neue Ausbildungstypen zu definieren und den Ausbildungsweg vorzuschlagen. Dies mündet darin, dass der Staat Gesetze und Verordnungen erlässt und der Kanton diese vollzieht. So werden z.B. die Rahmenlehrpläne vom SBFI definiert (in Zusammenarbeit mit den OdA).

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Strategische Zusammenarbeit zwischen drei Partnern

  • Bund – Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
    • Ausführungsorgan des Bundes
    • Strategische Steuerung und Entwicklung Berufsbildung
    • Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Gesamtsystems
    • Erlass der über 200 Verordnungen
    • Anerkennung von Bildungsangeboten der höheren Berufsbildung
    • Berufsbildung und Technologie (BBT) per 1.1.2013 in SBFI aufgegangen
  • Kantone
    • Vollzug (Umsetzung und Aufsicht der Berufsbildung)
    • 26 kantonale Berufsbildungsämter Vollzugsorgane auf kantonaler Ebene
    • Zuständig: Lehraufsicht, Berufsfachschulen und schulische Vollzeitangebote, Berufsinformation- und Berufsberatungsstellen und Lehrstellenmarketing
    • Koordination: Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK), Fachkonferenz von Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).
  • Organisation der Arbeitswelt (OdA)
    • Definieren Bildungsangebote
    • Ausbildungsplätze
    • Entwicklung neuer Bildungsangebote
    • Berufsverbände, Sozialpartner, etc.
    • Beteiligung an Berufsbildung freiwillig

Triale Berufsbildung

  • Betrieb: klassische berufliche Grundbildung (Lehre), kleinere Betriebe Zusammenschluss in Lehrbetriebsverbund
  • Berufsfachschulen: schulische Bildung
    • Beruflicher und allgemeinbildender Unterricht
    • Auch schulische Vollzeitangebote
  • Überbetriebliche Kurse: ergänzend, Vermittlung und Erwerb grundlegender Fertigkeiten, brancheneigenen Lernzentren

Die Berufsmaturität

  • Vorteile der Berufsmaturität aus Sicht der Berufsbildung
    • Bildungsangebot: Anerkennung beruflicher Grundbildung gestiegen
    • Praxis und anspruchsvolle Bildung
    • Brachliegende Potenziale (auch für „Spätzünder“)
    • Weiterbildung: höher Bildungsniveau, desto höher Bereitschaft zur Weiterbildung
    • Berufsbildung als Tätigkeitsgebiet
    • Verschiedene Organisationsformen: BM1 oder BM2
    • Eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung: autodidaktische Vorbereitung
  • Warum wählen Jugendliche eine Berufslehre mit Berufsmaturität?
    • Fachhochschulstudium: prüfungsfreier Eintritt, praxisorientierte Alternative zum Gymnasium
    • Berufschancen und materielle Vorteile
    • Passarelle BM – universitäre Hochschulen. Ergänzungsprüfung
    • Andere Hochschulstudiengänge

Die rechtlichen Vorgaben

  • Grundlage Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität (RLP-BM) ist Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) 2009.
    • Bildungsumfang
    • Stundenanzahl
    • Unterrichtsaufbau
    • Organisation
    • Notengebung, Promotionsbestimmung und Berufsmaturitätsprüfung

Ausrichtung der BM

  • Orientierung in erster Linie am Ziel zur Befähigung zum Studium an Fachhochschule
  • Ausrichtung wird im Notenausweis aufgeführt
    • Technik, Architektur, Life Sciences
    • Natur, Landschaft und Lebensmittel
    • Wirtschaft und Dienstleistungen
    • Gestaltung und Kunst
    • Gesundheit und Soziales

Berufsbildungsverantwortliche

  • Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben,
  • Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen und vergleichbaren dritten Lernorten, in Lehrwerkstätten und anderen für die Bildung in beruflicher Praxis anerkannten Institutionen,
  • Lehrpersonen für die schulische Grundbildung (für die berufskundliche Bildung, den allgemeinbildenden Unterricht oder den Sportunterricht)
  • Lehrpersonen für die Fächer der Berufsmaturität,
  • Lehrpersonen an höheren Fachschulen
  • Die fachlichen und berufspädagogischen Vorgaben zur Bildung sowie über die betriebliche Erfahrung von Berufsbildungsverantwortlichen sind im Kapitel 6 (Art. 45 – 48 BBG) des Berufsbildungsgesetzes sowie in den Artikeln 40 bis 54 der Verordnung über die Berufsbildung definiert.

Berufsschullehrer/in

  • Berufsfachschullehrer/innen unterrichten an kaufmännischen, gewerblich-industriellen, land- und forstwirtschaftlichen Berufsfachschulen sowie an Berufsfachschulen im Gesundheitsbereich.
  • Unterscheidung Berufsfachschullehrern/-innen für Berufskunde und Berufsfachschullehrern/-/innen für Allgemeinbildung.
  • Berufskundliche Fächer werden von Fachleuten mit dem höchsten berufsfeldbezogenen Abschluss (Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule oder Fachhochschule) unterrichtet. Fächer der allgemeinbildenden Richtung unterrichten Lehrpersonen mit einem universitären Hochschulabschluss. Der allgemein bildende Unterricht an Berufsfachschulen umfasst die Lernbereiche Sprache / Kommunikation und Gesellschaft. Alltagsnah und interdisziplinär werden darin Aspekte wie Arbeit und Ausbildung, Ethik, Identität und Sozialisation, Kultur, Ökologie, Geschichte und Politik, Recht, Technologie und Wirtschaft behandelt – themenorientiert, fächerübergreifend und mit ganzheitlichem Ansatz. Von zentraler Bedeutung ist die Ausrichtung auf die Berufspraxis.
  • Für alle Berufsfachschullehrerinnen und -lehrer gilt, dass sie eine Zusatzausbildung vorweisen müssen, welche ihre Erstausbildung um berufspädagogisch-didaktische Kompetenzen ergänzt. Diese kann am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) in Zollikofen/BE, an der PH Zürich, Abteilung Sekundarstufe II / Berufsbildung (PHZH) oder an der Pädagogische Hochschule des Kt. St. Gallen (PHSG ) absolviert werden. Die anderen PH, sowie die Universität Freiburg bieten in Zusammenarbeit mit dem EHB die Möglichkeit, das Lehrdiplom für Maturitätsschulen mit integrierter berufspädagogischer Qualifikation zu erwerben. Weitere Informationen finden sich auf denr Websites der entsprechenden Ausbildungsinstitution (z.B. Website der PHBern).
  • An fast allen Schulen mit Berufs- und Fachmaturitätsausbildungen können auch Lehrpersonen mit einem Abschluss für die Sekundarstufe II unterrichten. Insbesondere gilt dies für Lehrerinnen und Lehrer für Wirtschaft und Recht an kaufmännischen Berufsfachschulen. Ansonsten benötigen Personen mit einer Lehrbefähigung für Maturitätsschulen – sofern sie über die Empfehlung einer Berufsmaturitäts- oder Berufsfachschule verfügen – eine berufspädagogische Zusatzqualifikation, um eine Lehrbefähigung für Berufsfachschulen zu erhalten.
  • Oft ein Zweitberuf
  • Nicht selten ist Berufsfachschullehrer/in ein Zweitberuf. Meist sind die Lehrpersonen zunächst nebenamtlich an einer Berufsfachschule tätig und bilden sich mit dem Ausbau ihres Pensums entsprechend weiter.

Art. 46 BBG

  • Lehrkräfte für die schulische Grundbildung und die Berufsmaturität verfügen über eine Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II mit folgenden Qualifikationen:
    • berufspädagogische Bildung auf Hochschulstufe;
    • Fachbildung mit einem Abschluss auf Tertiärstufe;
    • betriebliche Erfahrung von sechs Monaten.
  • Die Lehrbefähigung für berufskundliche Bildung setzt voraus:
    • einen entsprechenden Abschluss der höheren Berufsbildung oder einer Hochschule;
    • eine berufspädagogische Bildung von:
      • 1800 Lernstunden bei hauptamtlicher Tätigkeit,
      • 300 Lernstunden bei nebenamtlicher Tätigkeit.
  • Für das Erteilen von allgemeinbildendem Unterricht, von Sportunterricht oder von Fächern, die ein Hochschulstudium voraussetzen, ist erforderlich:
    • eine Lehrbefähigung für die obligatorische Schule, ergänzt durch eine Zusatzqualifikation für allgemeinbildenden Unterricht beziehungsweise für Sportunterricht gemäss dem entsprechenden Lehrplan sowie eine berufspädagogische Bildung von 300 Lernstunden; oder
    • eine entsprechende gymnasiale Lehrbefähigung, ergänzt durch eine berufspädagogische Bildung von 300 Lernstunden; oder
    • ein entsprechendes Hochschulstudium, ergänzt durch eine berufspädagogische Bildung von 1800 Lernstunden.1
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6 Gedanken zu „Bildungssystem Schweiz

  1. omuehlmann

    Lieber Geradebieger,
    na das ist mal eine gute Zusammenstellung – nicht Zusammenfassung – des Bildungssystems. Dank der vielen Möglichkeiten und Verbindungen, Ausnahmen und Regeln frage ich mich, ob eine Zusammenfassung überhaupt möglich ist??
    Auf jeden Fall werde ich diese Seite beim Lernen gerne als Referenz nehmen.
    Ich frage mich jedoch, wozu wir dies alles können sollten, da ja eh bei jedem Beruf alles anders ist und es immer einen Haufen anderer Möglichkeiten und Ausnahmen gibt?
    Weiters ist der Inhalt des BP Moduls wohl mehr auf der Sek 1 Ebene zu gebrauchen, da in der Sek 2 Ebene, und dort gerade an den Berufsschulen die Berufswahl ja schon abgeschlossen sein sollte????
    Wie auch immer, als „Ausländer“ ist es schon ganz gut wenn man grundlegendes zum System lernt, speziell wenn man im Anschluss mit Jugendlichen arbeiten möchte.
    In diesem Sinne bis Mittwoch
    Ciao

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    Antwort
    1. clivecliver Autor

      Klar – frage ich mich auch, warum ich dies alles auswendig können muss. Aber mit Sek II ist der Beruf ja meist noch nicht abgeschlossen und wir bilden ja dann auch BM-Schüler aus und da ist es ja dann schon von Vorteil, wenn wir darüber Auskunft geben können, wo sie überall hin können.

      Ich bin mehr verwirrt, warum wir über Concept-Maps und Visual Facelifting geprüft werden. Das macht mir mehr Sorgen.

      Ich weiss auch nicht genau, was in der Prüfung alles vorkommen wird. Gibt es eine Stoffabgrenzung? Was muss ich mir zusammenstellen? Was muss ich echt auswendig lernen?

      Hast Du Rat?

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      Antwort
  2. Pingback: Schlussreflexion | geradebieger

  3. Pingback: Meine Schlussreflexion | oliversbpblog

  4. steffi1008

    Lieber geradebieger,

    vielen lieben Dank für diese Zusammenstellung! Ich habe deinen Blogeintrag mit grosser Freude zur Klausurvorbereitung gelesen. Es waren noch einige Ergänzungen enthalten, dich ich noch nicht wusste. Insbesondere zu den Zuständigkeitsbereichen und zur Organisation der Ämter konnte ich noch Neues von dir lernen und habe mir für die Klausur einen Link hierher gespeichert. Ebenfalls spannend zu lesen waren für mich die Auszüge aus dem Berufsbildungsgesetz. Das hast du gut auf den Punkt (die Punkte) gebracht wiedergegeben.
    Herzliche Grüsse!
    Steffi

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    Antwort
  5. ninaschnatz

    Vielen Dank für diesen tollen Blogeintrag! Ich kann mich den Vorredner nur anschliessen. Ich habe durch deinen Beitrag noch mal einen guten Überblick gewinnen können über das Bildungssystem und konnte nebenbei mein politisches Wissen auffrischen! Super! Besonders hat mir auch gefallen, dass die die Zuständigkeiten noch einmal so übersichtlich dargestellt hast. Tip top und merci vielmol!

    Lg Nina

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    Antwort

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