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Erfahrungen mit Tablets im Unterricht

Recherchiert man im Netz über Erfahrungen mit dem Einsatz von Tablets im Unterricht findet man verschiedene Voten.

Bardo Herzig, Medienpädagoge an der Universität Paderborn, sagt: „Die eine repräsentative Studie, die zeigt, dass Schüler mit digitalen Medien grundsätzlich besser lernen, gibt es nicht.“
[http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs]

oder

„Ob die Digitalisierung den Unterricht wirklich verbessert, ist allerdings umstritten. Man braucht gar nicht den Thesen des Hirnforschers Manfred Spitzer zu folgen, der in seinem neuesten Buch die Auffassung vertritt, E-Learning behindere die kreative Entfaltung und Bildung der Schüler und führe zu schleichendem Gedächtnisverlust (Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen, Droemer Verlag)“. [http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/unterricht-schule-netbooks]

Ist es vielleicht so, dass man Tablets im Unterricht einfach benutzt, um mit der Zeit zu gehen?

„Es kann nicht sein, dass es eine Mauer gibt zwischen einem Alltag, in dem die Schüler von Medien umgeben sind, und Schulen, in denen noch gelernt wird wie vor 20 Jahren.“
[http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs]

Sind es vielleicht eher die Lehrer (bzw. Eltern) die sich die Erlösung von schwierigen schulischen Situation erhoffen? Löst das iPad vielleicht Motivations- und Disziplinprobleme der SuS einfach in Wohlgefallen auf?

„Über die Ländergrenzen hinweg ergab sich: 71 Prozent der Befragten fanden, dass der Einsatz von Netbooks die Lernmotivation fördere. Das meinten vor allem die Lehrer (80 Prozent) und Eltern (75 Prozent), während die Schüler selbst nur zu 58 Prozent dieser Meinung waren. Über 60 Prozent der Lehrer in allen Ländern hatten nach einem Jahr Netbook-Einsatz den Eindruck, dass sich die Atmosphäre in der Klasse und die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern verbessert hätten und das Lernen individueller geworden sei: Die Schüler hätten besser in ihrem eigenen Tempo arbeiten und ihren eigenen Interessen folgen können.“ [http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/unterricht-schule-netbooks]

Das kann doch nicht ein Argument sein? Die „Erwachsenen“ beurteilen also die Situation positiver als die Betroffenen. Das einzige was zählt, ob der Einsatz von Tablets den Unterricht verbessert bzw. den Lernerfolg und Motivation von SuS steigert.

Ist diese wirre „Wandtafel“ wirklich hilfreich?

„Die Tablet-Klassen der Waldschule wurden zum Projektstart in einer Fallstudie der TU Dortmund wissenschaftlich begleitet. Über drei Monate lang wurden digitale und analoge Klassen im Unterricht beobachtet sowie Lehrer und Schüler interviewt. Es zeigte sich, dass die Tablet-Schüler vor allem bei der Internetrecherche und der Vorbereitung von Präsentationen im Vorteil waren, weil sie beides verstärkt trainierten.“ [http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs]

Die Vorteile sind also auf ein paar Bereiche beschränkt: es kann nicht bewiesen werden, dass ein Tablet alle herkömmlichen Werkzeuge wie Bücher oder Kugelschreiber einfach ablösen kann. Also weiter skeptisch abwarten…

Game-based Learning mit dem iPad

Unter dem Begriff Game Based Learning (GBL) wird die Anwendung von computer- oder internetbasierten Spielen zu Lehr- und Lernzwecken verstanden.

Schaue ich mir Game-based Learning Apps an (z.B. http://www.teachthought.com/), so stelle ich fest, dass diese eher für die Unterstufe gedacht sind (simple Mathematikaufgaben, Buchstabieren, etc.) Gibt es auch Apps für die Sekundarstufe II? Auf http://www.seriousgames.de/ werde ich fündig: z.B. bei Corporate Games in der kaufmännischen Bildung. Es werden auch bei uns Projektwochen durchgeführt, in denen die Klassen mit einer Computersimulation das Führen einer eigenen Unternehmung mit vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten „spielen“ können.

Weiter findet man auf SeriousGames.de Links zu Krankenhaussimulation, zu einem virtuellen Autohaus, etc. Leider finden sich viele bei denen ein Windows-Programm installiert werden muss oder Flash benutzt wird. Fällt also weg für die meistverbreiteten Tablet-Typen.
Web-basierte Lernspiele auf Sek II-Niveau finde ich wenige.

Auf Educa findet sich eine weitere Linksammlung, obwohl ich mich frage, was ein Spiel wie Sim City da zu suchen hat. Vielleicht bin ich wieder zu engstirnig. Und wieder frage ich mich, warum muss sich der Lehrer und seine Unterrichtsplanung an das Freizeitverhalten der SuS anpassen? Auch ich spiele ab und zu ein Computerspiel, also habe ich sicher nichts dagegen, dass man dass in seiner Freizeit zu tun. Spiele, die einen Sachverhalt der Wirklichkeit abbilden, welcher etwas mit dem Lehrziel zu tun hat, sind sicher hilfreich. Ökonomische Planspiele für Kaufleute, virtuelle Autohäuser für angehende Autoverkäufer, etc. also eher „trockene“ Simulationen sind sicher sinnvoll. Aber Spiele, die mehr etwas mit Unterhaltung und Ablenkung zu tun haben, haben meiner Meinung nach nichts im Klassenzimmer zu suchen.

Die Möglichkeiten mit Learning-Apps sind spannend. Da es zahlreiche Apps gibt, finde ich für verschiedene „Büffel“-Aufgaben (das reine Pauken) verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Dies werde ich nach den Sommerferien mit neuen Klassen sicher das eine oder andere Mal anwenden. Diese Art des Lernens „unterhält“ die Sus hoffentlich mehr und ich hoffe, dass sich durch die Abwechslung mehr Lerneffekte einstellen.

Recherchieren mit dem iPad

Da ich leider kein Android-Tablet mein eigen nenne, nehme ich bezug auf das iPad. Wie kann man nur mit dem Tablet recherchieren? D.h. Informationen im Web, in einer Bibliothek oder sonstigen Informationssammlung zusammensuchen, notieren, organisieren und vielleicht visualisieren?

Es gibt eine Menge Outliner, Textsysteme, etc. Aber wenn ich daran denke, wie ich am PC arbeite, kann ich mir nicht vorstellen, wie das Recherchieren, insbesondere das effiziente Festhalten von Informationen, mit dem iPad vonstatten gehen soll? In Safari etwas markieren und dann mit einem Wisch zum Outliner, Word Processor oder Evernote wechseln, es dort einfügen und dann mit einem Wisch wieder zurück? Die Übersicht behalten bei einem Dutzend geöffneten Tabs? OK, wenn ich unterwegs bin und so mal zwischendurch Zeit habe, kann ich es mir mit einem iPad vorstellen. Aber sonst? Entzieht sich meiner Vorstellungskraft – gut ich bin aber auch alt.


„Während an Gymnasien und Berufsschulen, wo viel geschrieben werden muss, eher Notebooks zum Einsatz kommen, eigneten sich Tablets für die Volksschulstufe.“ [Quelle]

Ha! Das wollte ich lesen bzw. hören – ich bin derselben Meinung und darum bin ich einverstanden 😉 iPads sind sicher wertvoll, um zu lernen (untere Taxonomiestufen) und um zu „büffeln“. Aber alles was darüber hinaus geht, ist momentan noch zu schwierig oder ineffizient. Als „Beigabe“ durchaus, aber nicht als Hauptinstrument v.a. in den höheren Schulstufen. Ich plädiere eher dafür, dass jeder sein eigenes Netbook bzw. Laptop erhält und damit arbeitet. Das schult ebenfalls das digitale Nomadentum, d.h. dass man irgendwo an irgendwas arbeitet und nicht an einen fest Ort (Schule oder daheim) gebunden ist.

Vielleicht denken „Digital Natives“ da anders: aber für eine längere Arbeit (20 Seiten und mehr) mit dem iPad eine Struktur herauszuschälen ist vielleicht noch möglich, reine Texte mit einer Bluetooth-Tastatur zu verfassen vielleicht ebenfalls. Aber dann? Grafiken einfügen, Daten visualisieren, Literaturverzeichnis führen, etc. stelle ich mir als zu schwierig vor. Ich verbiege mich dann, nur um ein Tablet zu benutzen. Eher nicht…

Mental Case

Ein Tool, dass ich ab und zu selber benutze, ist Mental Case. Es ist verfügbar für OS X sowie iOS. Mental Case ist ein Tool, mit dem ich Lernkärtchen multimedial auf OS X aufbereiten kann und nachher auf iOS verfügbar machen kann. Mit dem iPad oder iPhone kann ich nun nach dem normalen Kärtchenprinzip (auf der Vorderseite die Frage und die Lösung auf der Rückseite kontrollieren).

Anschliessend teilt man dem Programm (ohne Selbstbetrug) mit, ob man die Lösung wusste oder nicht. Ein Algorithmus sorgt anschliessend dafür, dass die Karten, bei denen man die Lösung nicht wusste, öfters vorkommen und Karten, die man kann, nach hinten im virtuellen Stapel verschwinden.

„Here’s how it works: you enter what you want to study in the form of brief mental notes. These notes are similar to traditional flashcards, but are much more powerful. They can include as many facets as you like, each of which can contain text, an image, audio, and even a short video. Once you have a set of notes prepared, you can study them in beautifully presented slideshows, which make studying less of a chore.“ [Quelle]

„That’s only half the picture though, because Mental Case also prepares an automated lesson of the mental notes most in need of study. Lesson preparation is based on scientific research into how people learn, in order to make the time you spend studying as efficient as possible.

Mental Case is not just a pretty face, it is a powerful learning tool based on scientific research into how people learn. It schedules your notes, gathering together the notes you most need to study at any given time. There are different schedules to choose from, based on your goals, from long-term learning, to cramming for an exam.“ [Quelle]

MentalCaseiOSIcon

Nehmen wir an, alle Schüler verfügen über ein iPhone. Mit Mental Case kann man nun reine „Büffelaufgaben“ aufbereiten und den Schülern zur Verfügung stellen. Sie lernen nun in der Stunde oder zu Hause individuell, während Mental Case darüber wacht, welche Kärtchen mehr gelöst werden müssen.

Evernote

Wir brauchen an unserer Schule Educanet. Nur leider wird es „nur“ als bessere Dateiablage und den Emailverkehr genützt. Selten benützen Lehrer die anderen verfügbaren Funktionen (Courselets, etc.) Woran liegt das? Meiner Meinung nach, ist es so, dass Educanet den neuen Webstandards hinterherhinkt: es beginnt bei der Farbgestaltung bis hin zur Menüführung.

Ich stiess auf einen Artikel über Evernote und wie ein Lehrer seine Notizblöcke und Checklisten mit seinen Schülern teilt. Ich habe Evernote schon lange bei mir installiert, aber brauche es nie. Aber die obige Idee wäre ein Anstoss, es mit einer nächsten Klasse als Information-Repository zu benutzen. Verschiedenste Dinge kann ich, schön gestaltet ablegen (Prüfungsankündigungen, Checklisten, etc.) und die Schüler hätten sehr einfachen Zugriff darauf – auch vom Mobiltelefon aus. Mmmh, stelle ich mir sehr praktisch vor.

evernote_logo

Ich erstelle ein neues Notizbuch für jede Klasse und füge alle Klassenmitglieder dort hinzu. Vielleicht versuche ich es in einer ersten Phase nur mit einer Leseberechtigung. Logs, Klassenlernjournal, etc. lege ich dort ab und erlaube der Klasse den Zugriff. Ebenfalls Absenzmeldungen, Prüfungsankündigungen, etc. kann ich dort unterbringen. Dies könnte ich bereits auf Educanet tun, nur fehlt mir die Lust dazu, mich mit einem „mittelalterlichen“ Tool rumzuschlagen, wenn es soviele moderne und versatil einsetzbare Tools am Markt gibt.

Evernote gibt es für OS X, Windows sowie iOS und Android. Es kostet nichts und deshalb kann ich wohl von den Schülern verlangen, es auf ihrem Smartphone zu installieren.

Dadurch, dass es für Smartphones verfügbar ist und das Login gespeichert werden kann, hoffe ich stark, dass es von den Schülern rege benutzt wird. Emails wie „Wann haben wir die nächste Prüfung?“ gehören dann hoffentlich der Vergangenheit an.

„When it comes to taking all manner of notes and getting work done, Evernote (free to $45 per year for Premium) is an indispensable tool. Its magic lies in its flexibility. You can bend Evernote to your will and use it for practically anything, from recording meetings to marking up PDFs to keeping a daily diary. Evernote remains an essential tool for the modern age is because it has reliable and frequently updated apps for practically every platform, including it Web app.“ [Quelle]

Exkurs 2: Schummeln in Prüfungen mit Smartwatches

Nun ist die heissersehnte Apple Watch da, obwohl wir in der Schweiz wahrscheinlich noch warten müssen. Natürlich gibt es bereits etliche andere Smartwatches von verschiedenen Herstellern. Ich werde keine kaufen: ich trage seit ich ca. 25 bin, keine Uhr mehr. Es geht auch ohne. Aber wenn sie denn smart ist? Wer weiss…

Dick Tracy

Auf jeden Fall tangiert mich die Thematik in Bezug auf Prüfungen in der Schule und die Smartwatch als weitere Möglichkeit zum Schummeln. In manchen Ländern spickt man noch auf die herkömmliche Art und Weise: Relatives climb walls in India to help students cheat in exams.

Cheating exams in india

Natürlich bin ich nicht der erste, der mit diesem Thema konfrontiert wird:

Wie im Golem-Artikel oben beschrieben, reichen sehr einfache Apps, welche wie Uhren aussehen, um Schummeln v.a. bei Mulitple-Choice-Fragen zu ermöglichen. Was ist also zu tun? Gemäss unserer Schulleitung sind keine weiteren Texte in Prüfungsordnungen nötig, da es sich um ein elektronisches Hilfsmittel wie Smartphones handelt. Wir ziehen also einfach alle Uhren vor den Prüfungen ein und geben sie nachher zurück, irrelevant ob es sich um eine herkömmliche oder schlaue Uhr handelt. Wie will man das auch jedes mal genau überprüfen?

Nun kann man sich natürlich fragen, wie modern das ist einfach alle schlauen Hilfsmittel zu verbieten oder ob wir da einfach Sisyphus-Arbeit leisten? Wie bei den Radrennfahrern, bei welchen es Meinungen gibt, dann sollen sie sich doch dopen bis sich die Dachbalken biegen: es ist ja ihre Gesundheit und sie sollten es ja selber wissen (obwohl wenn ein Radfahrer diesen Karriereweg, das Dopen so nicht mehr freiwillig wäre, sondern von äusseren Zwängen bestimmt). So kann man auch bei den elektronischen Helfern argumentieren: die Schüler müssen es selber wissen. Wenn sie mit elektronischen Helfern schummeln, wird die Prüfungs-Zeit plötzlich knapp, da ma zuviel Zeit mit dem Bedienen der Smart-Maschinen ist oder früher oder später bleiben sie auf der Strecke, da man sich so kein Wissen aneignet, auf welchem man aufbauen kann, um komplexere Tests zu bestehen. Also, was soll’s? Sie trainieren sich „moderne“ Kompetenzen an, wie man Informationen schnell im Netz recherchiert, wie man mit anderen kollaboriert, um schnell zu einem Ergebnis zu gelangen und vieles mehr. Ist das nicht eher das Wissen, das in Zukunft gebraucht wird? Schauen wir auch nicht selbst schnell mal bei Wikipedia nach, weil wir unserem Faktenwissen nicht mehr so vertrauen wie früher? Nehme ich bei komplexeren, mathematischen Problemen nicht immer das Excel (oder wenigstens einen Rechner) zu Hilfe, weil bei mir das Kopfrechnen immer länger dauert und immer mehr falsche Ergebnisse liefert? Für was habe ich das früher so gepaukt?

Können sich Lernende von heute überhaupt noch ein Leben ohne Smart-irgendwas vorstellen? Was ist, wenn man kein Netz hat? Was ist, wenn ein Fall eintritt, indem man tatsächlich auf seinen eigenen Kopf angewiesen ist und das erweiterte Gedächtnis nicht verfügbar ist? Nehmen die SuS das als Argument an?

Wie kann man sich persönlich weiterentwickeln, wenn man für alles und jedes immer eine smarte Verlängerung braucht? Wie wird man ein reifer, erwachsener, mündiger Mensch, wenn für jede Entscheidung oder Wissensabfrage das Netz hinzugezogen werden muss? Taugt das als Argument, dass ich es sinnvoll finde, dass wir bei jeder Prüfung alles Smarte einziehen und verlangen, dass sich die SuS auf ihr Smart-Brain verlassen müssen?

Software für Tablets im Unterricht

Natürlich kann ich in diesem Beitrag nicht auf die Unmenge von verschiedenen Anbietern, ihre Produkte und verschiedene Anwendungsbereiche eingehen, sondern beschränke mich auf ein zwei Tools per Taxonomiestufe (soweit möglich).

K1 (Wissensaufgabe)

Hier bieten sich elektronische Karteikästchen geradezu an. Schön wäre es, wenn ich als Lehrperson selber Karteikärtchen erstellen kann, aber der Lernende auch die Möglichkeit hat, selber zur Sammlung beizutragen. Als reine Online-App bietet sich examtime.com an. Für Android gibt es AnkiDroid. Für iPhone und iPad weist Flashcards Deluxe gute Bewertungen auf.

K2 (Verständnisaufgabe)

Um die Lernenden davon zu entlasten, immer eine Unmenge an papierbasierten Lernmittel rumschleppen zu müssen, wäre ein Tablet als eReader erste Wahl. Stellt unser Verlag seine Lehrmittel schon als PDF oder epub-book zur Verfügung? Leider nein, aber das kommt sicher noch. eReader gibt es zuhauf für Android und iOS.

K3 (Anwendungsaufgabe)

Ab jetzt wird es schon schwieriger, geeignete Apps zu finden. Um reine Dokumente zu schreiben, gibt es nun MS Word für iPads. Um eine Tabellenkalkulation anzuwenden, findet sich auch MS Excel im Apple App Store. Doch inwieweit diese zwei Spezialfälle tauglich auf dem iPad geübt werden können, muss sich weisen.

K4 (Analyseaufgabe)>

Für Analyseaufgaben bieten sich Tablets an, um im Internet zu recherchieren. Um Zusammenhänge festzuhalten, gibt es verschiedene Mindmap-Anwendungen für Android. Um die relevanten Infos zu sammeln und zu kommentieren, bieten sich Outliner und Notizblöcke an. V.a. Evernote mit seinen Möglichkeiten, verschiedenste Medien aufzunehmen und zu speichern, scheint hier relevant.

K5 (Syntheseaufgabe)

Ich denke, bei K5 und K6 ist die Kombination von verschiedenen Tools notwendig. Die bei K4 gefundenen Werkzeuge bieten sich hier ebenfalls an.

K6 (Beurteilungsaufgabe

Sie K5.

Eine weitere Frage, die sich mir stellt, wenn ich Tablets im Unterricht einsetze, ist die, wie kann ich den Lernenden kontrollieren? Genau wie jetzt an dem ich jeden einzelnen Bildschirm auf dem Lehrer-PC betrachten kann, stellt Netsupport ein Tool zur Verfügung, welches auch für Tablets funktioniert.